Erfahrungsberichte: 

Happyend für Balu



12 Jahre durfte Balu bei seiner vorherigen Besitzerin verbringen. Die alte Dame musste ins Heim und der Hund war scheinbar überzählig. Balu ist krank (Cushing Syndrom, Nebennierenerkrankung) und sollte eingeschläfert werden. Dies lehnte der Tierarzt aber ab. Nach einer Woche beim Tierarzt, landete Balu im Tierheim. Abgemagert, kaum noch Haare, Alt und krank, nicht gerade gute Aussichten für eine Adoption. Ich gebe zu, ich bin nicht ganz unschuldig, dass Balu nun bei der jetzigen Besitzerin ist.

Anfang März 2017 durfte Balu in sein neues «forever home» einziehen. Die ersten zwei Bilder zeigen Balu bei der Übernahme. Damals wog er knappe 6 Kilo, war Haut und Knochen, keine Muskulatur, seitlich am Körper nackt und der extreme Hundegeruch gewöhnungsbedürftig. Man traute ihn fast nicht hochzuheben, so zerbrechlich sah Balu aus.

Wir stellten Balu auf BARF Fütterung um, der Tierarzt hat nochmals die Medikamentengabe angepasst, Balu bekommt Kräuter, welche seine Nebennieren unterstützen. Nach zirka 10 Tagen sah man, dass bei Balu Flaum wächst.
 



Anfang Juni 2017, nach drei Monaten sieht Balu so aus (siehe Bild 3 und 4) Er hat Muskulatur aufgebaut, sein Fell, auch an den seitlichen Flanken, ist nachgewachsen und zwar in richtig guter Rauhaardackel Qualität, er hat gut 1.6 Kilo zugenommen, sein Blick ist wacher geworden, keiner denkt, dass Balu schon 12 Jahre alt ist. Und riechen tut er fast gar nicht mehr….


Was so eine Futterumstellung auf BARF bewirken kann!!!!!


Ich freue mich für Balu, welcher trotz seiner Diagnose noch ein paar schöne Jahre vor sich hat, für seine Menschen welche keine Mühen scheuen, für die alte Dame, welche jetzt weiss, wo ihr Schatz hingekommen ist und dass es ihm gut geht.


Lieber Balu, ich wünsche dir von Herzen noch eine lange Zeit auf dieser Erde….


Katze Speedy

Nachher Bild folgt noch... Speedy ist on the road :-)

Im September 2016 wurde mir die Katze Speedy vorgestellt mit der Bitte einen BARF Plan zu erstellen. Die Kätzin war zu diesem Zeitpunkt bereits 12 Jahre alt und hatte wenn Fleisch gekocht wurde, immer vor dem Kochen was gekriegt und mit Genuss gegessen. Sie wog 7,5 Kilogramm, viel zu schwer, war lethargisch, hatte das Haus seit Jahren nicht mehr verlassen. Sie verbrachte die Tage mit schlafen, fressen, schlafen, häufig Blasenentzündung. Nachdem der Tierarzt schon vor 4 Jahren nahelegte hatte, sie müsse unbedingt abnehmen und dann diverses Diätfutter ausprobiert wurden (da war sie etwas 5.5 kg), nahm sie trotzdem stetig zu.

Die Besitzerin berichtete mir: Seit etwa 2 Monaten kann sie nicht mehr aufs Bett oder einen Stuhl springen und als sie letzte Woche bei jedem Treppentritt gejammert hat, den Urin nicht mehr halten konnte, hatte ich wieder einen Tierarzttermin. 4 Röntgenbilder später, alles i.o, keine Arthrose, eine Tumore, alle Organe tiptop, sie ist einfach nur zu fett. Der Tierarzt hatte eine Schilddrüsenüberfunktion bei Speedy festgestellt. Diätfutter und Medikamente für die Schilddrüsen wurden der Besitzerin nahegelegt. Da die Besitzerin naturheilkundlich arbeitet, machte sie sich auf die Suche nach einer anderen Lösung. Sie hat dann im Internet sehr viel gelesen wegen Schilddrüsenüberfunktion , Ursachen ect., ist dann auf BARF gestossen und wollte zukünftig Speedy nur noch so ernähren. Ich legte der Besitzerin nahe, die Medikamentengabe mit dem Tierarzt nochmals zu besprechen, weil ich ja auch gerne zusammen mit dem Tierarzt und seinem Wissen zusammen arbeiten möchte. Leider lehnte der Tierarzt die BARF Futterumstellung ab. Er meinte das würde nichts bringen und sie dürfe auf keinen Fall mehr als 200 gr./Mon. abnehmen. Bis auf den Laborbefund hatte Speedy absolut keine Anzeichen für eine Schilddrüsenüberfunktion, physisch gesehen eher eine Unterfunktion. Die Besitzerin von Speedy lehnte weiterhin eine Medikamentgabe für ihre Speedy ab, weil sie spürte, dass dies nicht ihr Weg war.


Zuerst mussten feste Fütterungszeiten eingeführt werden, Sie hat BARF sofort mit Genuss verschlungen, wenn das Ganze einfach mit einwenig Trockenfutter garniert war.

Wichtig war, dass Speedy langsam an Gewicht verliert, da eine zu schnelle Abnahme für den ganzen Stoffwechsel eine Belastung ist.

Nach 8 Monaten (im Mai 2017) hat Speedy nun eine fünf vorne an der Gewichtsanzeige 5.7 Kilogramm. WOW!!!

Man kennt Speedy kaum wieder. Sie will wieder nach draussen, jagen, ihr Fell glänzt, ihre Augen sind wacher geworden, sie nimmt wieder am Leben teil. Ihre Besitzerin schreibt: sie ist ein richtig pupertierender Teenie geworden, kommt Nachts spät heim, wenn überhaupt. Ist fast nur noch draussen, kommt nur noch zum Essen heim. Eine Diva ist sie immer noch, dies haben Katzen halt so an sich. Die Besitzerin ist happy und erfreut sich jeden Tag über die Gesundheit von Speedy, ganz ohne Medikamente. Das jahrelange Übergewicht wird hoffentlich keine bleibenden Schäden hinterlassen.

Amy hatte "viele Baustellen"

Ausschlussdiät November 2016:
Die arme Amy war von Beginn an ein Dauergast beim Tierarzt: viele Impfungen, Entwurmungen, Antibiotikagaben, Meningitis (Hirnhautentzündung) Kreuzband OP missglückt, erneute OP, entzündete Ohren, dermatologische Hautgeschabsel, weil hochgradig allergisch auf praktisch alles, entzündete Augen da Hängelieder, Kiefer entzündet durch festes Kauen von Knochen und züchterische Kurznasigkeit etc. die Liste würde sich noch weiter ergänzen lassen. Als ich Amy kennen lernte wurde sie bereits gebarft, die Hündin reagierte aber immer noch auf die meisten Futtermittel mit Juckreiz.

Wir haben mit Amy eine wochenlange Ausschlussdiät gemacht, welche dann gleichzeitig auch eine Gewichtsreduktion um 10 % mit sich brachte, was wiederum gut für ihre Gelenke ist. Bei Amy konnten wir dadurch wieder eine orale Toleranz aufbauen, das heisst ihr Immunsystem muss nun nicht mehr auf die einzelnen Futtermittel allergisch reagieren.

Auch wurde sie in dieser Zeit mit Akupunkturpflaster unterstützt.

Die Hündin lebt nun ohne Medikamente und Schmerzen. Die Besitzerin hat mir gerade vor kurzem (Juni 2017) geschrieben, dass es Amy gut geht und wie fit sie ist (siehe Bild zwei), auch dank meiner Unterstützung. Das freut mich sehr für euch alle, danke für euer Vertrauen!





West Highland White Terrier Ouhani

Futtermittelunverträglichkeit

Hautprobleme, Ausschläge, Rötungen, Juckreiz......
dies waren die groben Schlagwörter, als ich Ouhani im März 2015 kennen lernte. Ab April 2014 wurde sie gebarft. Die ersten zwei Bilder waren noch vor der Umstellung auf BARF mit verschiedenen Futtermitteln gefüttert.

Seit der Umstellung auf BARF haben sich die Rötungen immer mehr verbessert. Juckreiz ist weg.
Im Moment sind noch schwarze Stellen, Fellverfärbungen, Pfotenlecken und gelegentliches Schlitteln... oft in der Nacht lautes Magenknurren, so der Bericht der Besitzerin.

Wir haben mit Ouhanie eine wochenlange Ausschlussdiät gemacht, welche eine positiv und negativ Liste hervor brachte. Das heisst, die Besitzerin konnte nun so eruieren, welche Fleischsorten und Narungsmittel ihr Hund verträgt und welche nicht.

Ganz kurz - Stand heute: Juni 2017
Kein Juckreiz und Schlitteln mehr, Pfotenlecken selten, Fell und Hautverfärbungen fast weg. Inzwischen 10 jährig - aber wieder viel aktiver, ausdauernder und verspielter. Die Trägheit ist weniger. Sie ist jetzt mit grosser Begeisterung am Hoppers-Agy trainieren.

Wenn sie zwischendurch ein "fremdes" Leckerli erwischt können wieder leichte Reaktionen auftreten.

(auf Bild 3 sieht man eine deutliche Verbessung!)